Mit der Vergabe der Baumeister- und Restaurierungsarbeiten sowie der Heizungs-, Sanitär-, und Elektroanlage durch den Gemeindeausschuss am 23. März 2026 wird die geplante Sanierung des Seeböckhauses ab Mitte April 2026 konkret.
Es gibt keine Dokumente, aus denen eindeutige Rückschlüsse über den Erbauungszeitraum des charakteristischen dreigeschossigen Baus in der Oberstadt gezogen werden können. Aus dem Stil des Hauses lässt sich aber auf eine Errichtung im 16. Jahrhundert schließen. 1987 wurde es unter Denkmalschutz gestellt. „Entsprechend behutsam werden nun auch die Sanierungs- und Adaptierungsarbeiten erfolgen, in enger Zusammenarbeit mit dem Denkmalamt und mit Bauhistorikern“, bestätigt der Bürgermeister Bruno Wolf und betont: „Die historische Identität des Hauses bewahren, es aber gleichzeitig für neue, zeitgemäße Nutzungen zu öffnen, dieses Ziel streben wird mit der Sanierung an.“
Derzeit sind im Gebäude zwei Geschäfte, der Weltladen und ein Goldschmiedebetrieb sowie verschiedene Vereine untergebracht. Während der Arbeiten werden der Weltladen und die Vereine in andere Räumlichkeiten umziehen. Der Goldschmiedebetrieb kann im Haus verbleiben.
Sofern alles planmäßig verläuft, dürften die Arbeiten mit Jahresende abgeschlossen sein.
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