Samstag, 1. November 2025

Allerheiligen, Allerseelen: Dem Tod ins Auge schauen – das Leben tiefer spüren

„Das Sterben lasse ich auf zuletzt“, wird gerne gescherzt. Aber zumindest mit dem Thema sterben sollte sich jede und jeder schon vorher befassen. Wer das tut, stolpert nicht hilflos ins Unvermeidliche hinein und lebt zudem bewusster und intensiver. Auch dazu ermutigt die Buchautorin Sabine Foraboschi in ihrem Buch „Tabuthema Sterben“. Im Podcast zu Allerheiligen und Allerseelen sagt die Buchautorin auch, ob sie den Tod schrecklich findet und was nach ihrer Meinung danach kommt.

Sabine Foraboschi greift in einem Buch ein Tabuthema auf und für viele Menschen ist es befreiend, über Sterben und Tod zu lesen und offen darüber zu reden. - Video: stol

In ihrem Beruf als Krankenschwester in Bozen erlebt Sabine Foraboschi oft das Sterben von Menschen, aber auch die Hilflosigkeit von Angehörigen. Das von ihr herausgegebene Buch mit Beiträgen von Fachleuten – vom Primar über die Psychologin bis zur Krankenhausseelsorgerin – gibt Hinweise für das, was in solchen Situationen hilfreich und heilend ist.

Hier geht es zum Podcast:



Buchtipp:



Das Buch „Tabuthema Sterben. Ein umfassender Leitfaden für die Begleitung auf der letzten Reise“ ist erschienen im Verlag Athesia Tappeiner. Es enthält Beiträge von Massimo Bernardo, Sabine Foraboschi, Daniela Moroder, Ulrich Seitz, Katarina Sunova, Renate Torggler und Irene Theresia Volgger (144 Seiten, ca. 22 Euro).

ZUR PERSON
Sabine Foraboschi ist 1978 in Bruneck geboren. Nach dem Humanistischen Gymnasium-Lyzeum absolviert sie das Studium der Krankenpflege, sie arbeitet als Krankenschwester im Krankenhaus Bozen. Sie ist Autorin mehrerer Bücher zu medizinischen, sozialen und gesellschaftspolitischen Themen.

ler

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