Freitag, 7. November 2025

Aus Gargazon – und mitten im echten Leben

Leben ist nie nur schwarz oder weiß – sondern alles dazwischen. Das Duo Roksy besingt auf seinem Debütalbum „Leben in echt“ all diese Facetten – und bringt uns dabei gleichermaßen zum Tanzen wie zum Nachdenken.

Mit Roksy haben sich Christiane Niederbacher und Lukas Schretzmayer eine neue musikalische Spielwiese geschaffen. - Video: stol

Eine Hälfte von Roksy ist die Gargazonerin Christiane Niederbacher, die einst zum Studieren nach Wien zog – und dort hängen blieb. „Ich hab mich in die Stadt verliebt – und in ihre vielfältige Kreativszene“, erzählt sie im Gespräch.

Die Liebe zur Musik reicht allerdings noch viel weiter zurück: „Mein Papa war Kirchenmusiker, es verging kein Tag, an dem wir nicht gemeinsam gesungen oder Blockflöte gespielt haben. Das prägt natürlich“, sagt Niederbacher. Musik sei für sie schlicht „Lebensmittel“.

Von Donauinselfest bis Opernball

In Wien studierte sie unter anderem Jazzgesang und gründete zunächst die Swingband The Su’sis, mit der sie seit mittlerweile 15 Jahren auf Bühnen in ganz Europa steht – vom Wiener Opernball über das Donauinselfest bis zu Clubs in Berlin und Riga oder dem Jazzfest in Sarajevo. „Da war schon einiges dabei“, sagt sie mit einem Lächeln.

Neues Kapitel: Roksy

Vor fünf Jahren, mitten in der Corona-Pandemie, schlug sie ein weiteres Kapitel in ihrem Musikerleben auf – nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung zu The Su’sis: Gemeinsam mit Lukas Schretzmayer, Keyboarder und Pianist beim österreichischen Popstar Josh. („Cordula Grün“, „Expresso & Tschianti“) und erfahrener Produzent, gründete sie Roksy.

Mit Roksy haben sich Niederbacher und Schretzmayer eine neue musikalische Spielwiese geschaffen. Ihr Sound bewegt sich zwischen Pop, Electro, Indie und Funk, gewürzt mit einem Hauch Jazz – und einem Augenzwinkern Richtung Club.

Ein Leben, viele Seiten

Nach mehreren Singleveröffentlichungen erscheint nun das Debütalbum „Leben in echt“ – ein Werk, das so abwechslungsreich ist wie das Leben selbst. „Es gibt aneckende Songs über Ego- und Jugendwahn oder die Schattenseiten des Musikgeschäfts“, erzählt Niederbacher.

Daneben stehen lebensbejahende Momente: „Songs, die Mut machen, Lust aufs Leben, die dazu motivieren, Träume zu verwirklichen und Leichtigkeit in den Alltag zu lassen. Man soll mit offenen Augen und kritisch durchs Leben gehen, über Lösungen nachdenken – aber die schönen Seiten nicht vergessen.“

Freitag ist „Backstage“-Tag

Jeden Freitag stellen wir im Rahmen von „Backstage“ die beste Musik „Made in Südtirol“ vor - im „Dolomiten Magazin“, auf „STOL“ und bei „Südtirol 1“. „Backstage“ bietet heimischen Künstlerinnen und Künstlern die größte mediale Bühne des Landes.

hil

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