Die Liebe zur Musik reicht allerdings noch viel weiter zurück: „Mein Papa war Kirchenmusiker, es verging kein Tag, an dem wir nicht gemeinsam gesungen oder Blockflöte gespielt haben. Das prägt natürlich“, sagt Niederbacher. Musik sei für sie schlicht „Lebensmittel“.
Von Donauinselfest bis Opernball
In Wien studierte sie unter anderem Jazzgesang und gründete zunächst die Swingband The Su’sis, mit der sie seit mittlerweile 15 Jahren auf Bühnen in ganz Europa steht – vom Wiener Opernball über das Donauinselfest bis zu Clubs in Berlin und Riga oder dem Jazzfest in Sarajevo. „Da war schon einiges dabei“, sagt sie mit einem Lächeln.Neues Kapitel: Roksy
Vor fünf Jahren, mitten in der Corona-Pandemie, schlug sie ein weiteres Kapitel in ihrem Musikerleben auf – nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung zu The Su’sis: Gemeinsam mit Lukas Schretzmayer, Keyboarder und Pianist beim österreichischen Popstar Josh. („Cordula Grün“, „Expresso & Tschianti“) und erfahrener Produzent, gründete sie Roksy.Mit Roksy haben sich Niederbacher und Schretzmayer eine neue musikalische Spielwiese geschaffen. Ihr Sound bewegt sich zwischen Pop, Electro, Indie und Funk, gewürzt mit einem Hauch Jazz – und einem Augenzwinkern Richtung Club.
Ein Leben, viele Seiten
Nach mehreren Singleveröffentlichungen erscheint nun das Debütalbum „Leben in echt“ – ein Werk, das so abwechslungsreich ist wie das Leben selbst. „Es gibt aneckende Songs über Ego- und Jugendwahn oder die Schattenseiten des Musikgeschäfts“, erzählt Niederbacher.Daneben stehen lebensbejahende Momente: „Songs, die Mut machen, Lust aufs Leben, die dazu motivieren, Träume zu verwirklichen und Leichtigkeit in den Alltag zu lassen. Man soll mit offenen Augen und kritisch durchs Leben gehen, über Lösungen nachdenken – aber die schönen Seiten nicht vergessen.“

