Ein Anruf bei Gasser, ein schnelles Zusammenrufen befreundeter Musiker – und der Plan B zündete. „Der Auftritt hat uns allen so viel Spaß gemacht, dass daraus mehr geworden ist“, erinnert sich die Band
.
Rund 30 Konzerte pro Jahr spielen sie mittlerweile. Zwar haben internationale Brassbands wie LaBrassBanda, Meute oder Lucky Chops dem Genre in den vergangenen Jahren viel Aufmerksamkeit verschafft, doch die Senfsamen gingen früh ihren eigenen Weg. „Wir kommen stark aus Jazz und Funk“, sagen sie. „Das unterscheidet uns von vielen anderen Brass-Formationen.“
„Da passiert sofort etwas“
Höhepunkte habe es in zehn Jahren viele gegeben – einzelne Momente herauszupicken falle schwer. „Eigentlich ist die ganze Reise ein Höhepunkt: unsere Entwicklung, die gemeinsamen Fahrten, die Studioaufnahmen.“ Genau diese Erfahrungen hätten die Band zusammengeschweißt. Gleichzeitig habe sich auch das Umfeld verändert.Bläsermusik sei heute längst nicht mehr nur in traditionellen Musikkapellen zu Hause. Festivals, Events und neue Formate hätten das Genre sichtbarer gemacht. Entscheidend sei die Bühnenwirkung: „Bläser ziehen Menschen in ihren Bann – da passiert sofort etwas.“

