2022 gewannen sie den DJ-Contest beim „Electric Love“-Festival in Salzburg – dem größten EDM-Festival Österreichs. Ein Jahr später folgte Platz eins beim Wettbewerb des „Nameless Festival“, dem wichtigsten EDM-Event Italiens. 2024 setzten sie sich schließlich beim DJ-Contest des „Parookaville Festivals“ durch, das an einem Wochenende rund 230.000 Besucher auf das Flughafengelände in Weeze lockt.
Der Türöffner
Gerade der Sieg beim „Parookaville“-Wettbewerb war für AVE ein entscheidender Moment: „Der Hauptpreis war eine zweitägige Studiosession mit Produzenten, die hinter einigen der erfolgreichsten Acts der Szene stehen“, erzählt Enrico. „Wir haben die Zeit intensiv genutzt, um an mehreren Tracks zu feilen – die fertigen Songs gingen dann an Spinnin’ Records.“Das Ergebnis: Vor wenigen Tagen ist „Bad Girls“ auf dem renommierten Label erschienen. „Für uns ist es ein Traum, der in Erfüllung gegangen ist“, sagt Enrico. „Es war gefühlt gestern, als wir Spinnin’-Releases anhörten und uns vorstellten, wie es wohl wäre, selbst dort vertreten zu sein. Jetzt ist es Realität – Wahnsinn!“
Karrieresprungbrett für heutige EDM-Größen
Zur Einordnung: Spinnin’ Records zählt zu den einflussreichsten Labels für elektronische Tanzmusik (EDM). 1999 in den Niederlanden gegründet, diente es als Karrieresprungbrett für Künstler wie Martin Garrix, Tiësto oder Oliver Heldens.Mit über 30 Millionen Abonnenten auf YouTube und mehr als 15 Milliarden Videoaufrufen gehört Spinnin’ zu den größten Musikplattformen der Welt – eine gewaltige Reichweite, von der nun auch AVE profitiert.
Für die jungen Südtiroler, 23 und 25 Jahre alt, ist das allerdings nur der Anfang: „Wir lehnen uns jetzt nicht zurück – im Gegenteil. Jetzt heißt es erst recht Gas geben“, so Enrico. Neben hochwertiger Musikproduktion sei heute vor allem eines entscheidend: Präsenz. „Ohne professionelles Social-Media-Management geht nichts mehr.“

