Die entscheidende Weichenstellung folgte 2017, als die Band begann, eigene Songs zu schreiben. Ein Jahr später erschien mit „Ashes & Wishes“ das erste Album – und The Rumpled machten erstmals überregional auf sich aufmerksam.
Raue und ungeschliffene Energie
Seither hat sich ihr Sound zu einer eigenständigen Mischung aus Folk, Rock, Pop und Punk entwickelt. Eine Schlüsselrolle spielt dabei Zambonis Akkordeon, das oft am Anfang neuer Stücke steht. „Wir beginnen meist mit der Musik. Oft entstehen die ersten Ideen aus dem Akkordeon und einer Gesangsmelodie, dann kommt Instrument für Instrument dazu – und erst am Ende der Text.“Das prägt den Charakter der Band: direkt, melodisch und klar auf die Bühne ausgerichtet – mit jener rauen, ungeschliffenen und authentischen Energie, für die The Rumpled stehen.
Der Erfolg spiegelt sich auch in Zahlen wider – viele ihrer Songs erreichen auf Streamingplattformen wie Spotify und YouTube sechsstellige Aufrufzahlen. The Rumpled zählen damit zu den aufstrebendsten Bands der Region.
Erst Vasco, dann Europa
Zu den bisherigen Höhepunkten gehört etwa der Auftritt als Vorgruppe von Vasco Rossi vor rund 120.000 Menschen in Trient 2022. Auch der zweite Platz beim „San Marino Song Contest“, dem „ESC“-Vorentscheid, brachte der Band im vergangenen Jahr zusätzliche Aufmerksamkeit: „Das war ein toller Erfolg und hat uns große Sichtbarkeit gegeben“, sagt Zamboni im Gespräch mit „Backstage“.Das nächste Highlight klopft bereits an: ihre erste eigene Europa-Tour. Rund 20 Konzerte stehen im Frühjahr auf dem Programm, darunter Termine in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden und Tschechien. „Das ist ein wichtiger Moment in unserer Karriere“, sagt Zamboni. „Die ersten Konzerte sind bereits ausverkauft. Es wird sich zeigen, welches Potenzial in dieser Band steckt.“ Danach folgt ein intensiver Festivalsommer.
Kurz vor Tourstart erschien kürzlich die neue Single „Highways & Hangovers“, die zugleich die neue EP „Loser“ ankündigt.

