Rock, Reggae, Hip-Hop, Funk: Das ist der Ozean, in dem die Band üblicherweise navigiert. Doch ausgerechnet für ihr Debüt „Sailors“ haben sich die fünf Bandmitglieder einen Abstecher überlegt. Wobei „überlegt“ in diesem Fall nicht ganz treffend ist: „Wir haben herumgejammt, mit Sounds und Stilen herumexperimentiert. Herausgekommen ist ein Country-Song.“
Ein ziemlich eingängiger, möchte man betonen. Und in jedem Fall kein gewöhnlicher – dank Rap-Parts in den Strophen und Rock-Timbre im Refrain. Es sind diese kleinen und großen Überraschungen, diese Oha-Momente im Song, die dazu einladen, das musikalische Segelschiff nicht vorzeitig verlassen zu wollen.
Die Facetten der Persönlichkeit
Musikalisch wie textlich meidet Timebreak seichte Gewässer. „Sailors“ sei ein Song über das Entdecken des eigenen Selbst. „Wir treiben auf dem Meer herum, erreichen immer wieder kleine Inseln. Sie stehen für die verschiedenen Facetten der Persönlichkeit – von locker-leicht bis nachdenklich-schwermütig. Wir wollen mit der Single zeigen, dass alles Platz haben darf.“Kurzum: Die vier Jungs und Laura haben ein starkes Debüt abgeliefert. Und wie sieht das nächste Abenteuer aus, auf das sie uns mitnehmen wollen? „Es sind weitere Songs im Entstehen“, verraten sie. „Mindestens eine Veröffentlichung wird es heuer noch geben – so viel können wir schon sagen.“

