2018 wurde aus dem Duo eine fünfköpfige Formation. Heute stehen neben Bordato (Stimme, Rhythmusgitarre) und Pircher (Rhythmusgitarre) Andreas Unterholzner an der Sologitarre, Josef Kiem am Bass und Nico Platter am Schlagzeug auf der Bühne.
Die musikalische Bandbreite der Meraner Band ist groß. „Rock, Psychedelic Rock, Blues. Dazu kommen – wenn es passt – moderne Partysongs, allerdings immer auf uns zugeschnitten“, beschreibt es die Band. Straight Flash spielen direkt und unverfälscht. Verstärker, Verzerrer, ein paar Effekte – mehr braucht es nicht. „Ob 1972 oder heute, vom Equipment her ist das kein großer Unterschied“, sagen sie. „Entscheidend ist das Zusammenspiel. Und das funktioniert.“
Ein neues Kapitel
Als Coverband sind Straight Flash in Südtirol längst etabliert. Doch damit begnügen sich die fünf Musiker nicht. Mit dem Debütalbum schlagen sie bewusst ein neues Kapitel auf. „Das ist gewachsen“, erzählen sie. „In den letzten Jahren kam immer wieder einer von uns mit einem Text oder einem Riff zur Probe. Schritt für Schritt wurden aus Ideen Songs – und aus den Songs schließlich ein Album.“In wenigen Worten beschreiben sie ihr Werk als „frisch und mutig“. Elf Songs, bewusst unterschiedlich angelegt. Stücke wie „Firestorm“ oder „Run, Run, Run“ gehen „durch wie ein Zug“ – schnell, laut, aggressiv. Andere wie „Baby Doll“ oder „How Many Times“ sind ruhiger, melodischer, teils mit Klavier und Streichern.
Mit dem Debüt habe man einen Meilenstein gesetzt, sagen Straight Flash. „Es fühlt sich alles gut und richtig an. Erst wenn man ein Album aufgenommen hat, merkt man, wie groß der Zusammenhalt ist. Es ist eine große Probe für eine Band.“ Eine, die sie bestanden haben.

