Freitag, 6. März 2026

VIDEO | Wenn der Kaffee verbrennt – und der Tag doch noch gut wird

Die Seiser Band Fratelli Stonati hat vor etwas mehr als zwei Jahren einen Bilderbuch-Start hingelegt – von null auf 100 sozusagen. In Folge 499 von „Backstage“ zeigen sie sich mit „Caffè bruciato“ von einer neuen Seite.

Eine Mischung aus Lässigkeit und leichtem Augenzwinkern: Die Band „Fratelli Stonati“. - Video: stol

Es war Ende Dezember 2023, kurz vor dem Jahreswechsel, als die Band die „Rakete“ zündete – und zwar im wahrsten Sinne. Mit „Rakete“ gelang den Fratelli Stonati ein fulminantes Debüt, das binnen kürzester Zeit durch Südtirols Radios schoss, auf „Südtirol 1“ in Rotation landete und der Band eine Bekanntheit bescherte, von der andere Hobbymusiker lange träumen. Auch im Streaming war die Single mit gut 30.000 Aufrufen ein beachtlicher Erfolg.

Mit Bilderbuch und Ski Aggu

Nach dem „Raketenstart“ folgten extrem coole Studiotage, größere Auftritte wie beim Altstadtfest in Brixen, kleinere, aber nicht minder charmante Formate wie „Seis on Ice“. „Wir haben uns unter anderem mit Ski Aggu oder Bilderbuch die Bühne geteilt“, blicken sie auf einige Highlights zurück.




Zu Beginn noch zu siebt, sind die Fratelli Stonati aktuell zu fünft: Simon Mayrl, Andreas Mair, Aaron Neulichedl, Moritz Kob und Mattia Kaltenhauser. „Wir haben ein bisschen durchgewechselt“, sagen sie. Was geblieben ist, ist die Lust am Machen. Und diese sehr eigene Mischung aus Lässigkeit und leichtem Augenzwinkern.

„Sonne, Strand, Urlaub, ein kühles Getränk in der Hand“

In den vergangenen Monaten war die Band wieder fleißig im Proberaum. Herausgekommen ist die neue Single „Caffè bruciato“. Es ist kein zweiter Partysong – eher das Gegenteil: ruhig, zurückgelehnt. Musikalisch stimmt der Titel auf den Sommer ein: „Sonne, Strand, Urlaub, ein kühles Getränk in der Hand“, so stellen sich die Fratelli Stonati die perfekte Hörumgebung vor. Zugleich ist „Caffè bruciato“ der erste italienischsprachige Song der Band.

„Er erzählt von einem nervigen Montag, von Nachrichten, die nicht ankommen, vom Herzensverein Juventus, der (zum Zeitpunkt der Entstehung des Songs) wirklich grottig spielt. Und dann von einem kleinen Moment, der die schlechten Gedanken relativiert und plötzlich alles verändert. Zwischen Wolken und verbranntem Kaffee geht es um diese schiefen Tage, die sich ganz unerwartet wieder geradebiegen. Ein ehrlicher, leichter Song, der im Grunde jeden anspricht“, sagt Aaron Neulichedl, der die Idee zum Song hatte. Dieses dramaturgische Prinzip – erst läuft alles schief, dann hebt sich die Stimmung – ist fast schon ein popmusikalischer Klassiker.

Freitag ist „Backstage“-Tag

Jeden Freitag stellen wir im Rahmen von „Backstage“ die beste Musik „Made in Südtirol“ vor - im „Dolomiten Magazin“, auf „STOL“ und im Rahmen des „Hitcountdowns“ auf „Südtirol 1“. „Backstage“ bietet heimischen Künstlerinnen und Künstlern die größte mediale Bühne des Landes.

hil

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