Freitag, 13. Juni 2025

„Vollblech“ in den Sommer

Mit frischem Wind im Schalltrichter startet die heimische Formation Rifflblech in die Sommersaison: „Brass and Voice“ heißt das Projekt, das Blech, Gesang und eine ordentliche Portion Spielfreude verbindet.

Mit „Jambalaya“ kommt die zweite Single von „Rifflblech“ – ein Stück mit Mitsing-Refrain und positiver Grundstimmung. Laut Band geht es darin einfach darum, „miteinander eine Hetz zu haben“. - Video: stol

Die Band gibt es seit über zwölf Jahren. Gegründet wurde sie von Musikstudenten mit dem Anspruch, Blasmusik auf hohem Niveau zu spielen – und dabei über das Traditionelle hinauszugehen. 2017 kam mit der Freienfelder Sängerin Tamara Rieder eine neue Klangfarbe dazu. Seither kombiniert Rifflblech Blechbläser-Power mit Stimme – und lotet aus, was daraus alles entstehen kann.

Musik, die Gurken ins Bier fallen lässt

Im Mittelpunkt des aktuellen Projekts stehen neun neue Eigenkompositionen – alle mit deutschen Texten. Als erste Single erschien vor wenigen Wochen „Brass Party“, ein entspannter Song mit Reggae-Flair in der Strophe, der das Thema „Feiern ohne Ziel“ aufgreift.

Jetzt folgt mit „Jambalaya“ die zweite Single – ein Stück mit Mitsing-Refrain und positiver Grundstimmung. Laut Band geht es darin einfach darum, „miteinander eine Hetz zu haben“. Mit dem gleichnamigen Reisgericht habe der Song nichts zu tun – mit gemeinsamer Lebensfreude dafür umso mehr.

„Wenn man so viele Jahre zusammen unterwegs ist, gibt es natürlich auch genügend Gschichtln zu erzählen“, meint die Band. „Einige davon – die harmloseren – kommen im Song vor.“ Kleine musikalische Seitenhiebe auf durchzechte Nächte, spontane Busfahrten und Situationen, in denen „die Gurken ins Bier fallen“.

„Jung. Frech.Rifflblech“

Ob „Brass Party“ oder „Jambalaya“ – Partyqualitäten bringen beide Songs in jedem Fall mit. „Voriges Jahr hat man sich ja schwer getan, einen Wiesnhit zu finden – wir hätten da was anzubieten“, meint die Band augenzwinkernd.

Die achtköpfige Gruppe beschreibt ihren Sound selbst als „schmissig, qualitativ und innovativ“ – oder einfach: „Jung. Frech. Rifflblech.“ Dass bei Proben und Auftritten auch die Bandmitglieder selbst Tränen lachen, gehört fast schon zum Konzept.

Beim „Woodstock der Blasmusik“

Ein besonderes Highlight steht Ende Juni an: Rifflblech tritt erneut beim „Woodstock der Blasmusik“, dem größten Blasmusik-Festival Europas in Oberösterreich, auf. Weitere Auftritte in Südtirol, Österreich und Deutschland sind bereits fixiert und über die sozialen Kanäle der Band einsehbar.

Freitag ist „Backstage“-Tag

Jeden Freitag (ab 16 Uhr), Samstag (ab 19 Uhr) und Sonntag (ab 17 Uhr) im Hitcountdown auf „Südtirol 1“ und immer freitags im „Dolomiten Magazin“ und auf STOL.

hil

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