Sonntag, 25. Januar 2026

Ein einziger Pfarrer für 16 Pfarreien: Wie geht das, Herr Dekan Seehauser?

Früher wohnte der Pfarrer im Widum nebenan. Heute ist er oft mehrere Dörfer entfernt – manchmal zuständig für ganze Täler. Also weit weg. Was heißt das für die Seelsorge? Für Nähe, Zeit, persönliche Begleitung? Dekan Andreas Seehauser ist zuständig für sage und schreibe 16 Pfarreien zwischen Brenner und Trens. Wie lebt er diesen Auftrag? Stress pur? Wo stößt er an Grenzen? Und überhaupt: Wie sieht er die Zukunft der Pfarreien, wenn es in wenigen Jahren nur noch eine Handvoll Geistlicher gibt?

Ein Hirte für viele „Schäfchen“? Andreas Seehauser leitet seit wenigen Monaten die Seelsorgeeinheit im Wipptal – mit nicht weniger als 16 Pfarreien.

Die Seelsorgeeinheit Wipptal in den Dörfern und Tälern rund um Sterzing ist derzeit eine Art Versuchslabor. Dort wird erprobt, wie die Zukunft der Kirche im Dorf aussehen könnte. Im „Sonn(der)tag“ skizziert Dekan Seehauser, wer in einigen Jahren die Pfarreien im Land weitertragen soll. Und warum sich erst zeigen muss, ob die Diözese weiterhin 281 Pfarreien hat.


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ler

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