21 Vorstandsmitglieder
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7.576 ehrenamtliche Stunden
Bei der Mitgliederversammlung am Freitagnachmittag blickte der Verein „AEB – Aktive Eltern von Menschen mit Behinderung VFG“ auf das Jahr 2025 zurück und war sich einig: Es wurden wichtige Schritte zur Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Behinderung in Südtirol unternommen. Die ehrenamtliche Arbeit der 21 Vorstandsmitglieder und die engagierte Unterstützung der knapp 600 Mitglieder waren wesentliche Säulen des Erfolgs.Die über 7576 ehrenamtlichen Stunden der Vorstandsmitglieder im vergangenen Jahr zeugen von vielen Gesprächen und Treffen aus Landes-, Bezirks- und Gemeindeebene, um die Lebenssituationen von Menschen mit Behinderung und deren Angehörige zu verbessern. Dabei standen Themen wie die Öffnung der Landesfachschulen für die oberen Klassen oder der Personalnotstand in Pflegeeinrichtungen für Menschen mit Behinderung auf der Agenda.
Nach Neuwahlen im Februar: Einige neue Gesichter
Der AEB wird nicht müde, den Finger immer wieder in die Wunde zu legen und auf Missstände hinzuweisen. Das beweist der Tätigkeitsbericht 2025, der bei der Versammlung vorgestellt wurde.Im vergangenen Februar fanden in allen Sprengeln des Landes Neuwahlen für die Vertretungen im Vorstand statt. „Es ist sehr erfreulich, dass wir einige neue Vorstandsmitglieder gewinnen konnten, besonders in jenen Sprengeln, die bis jetzt keine Vertretung im Vorstand hatten“, so Angelika Stampfl, Präsidentin des AEB.
Mit neuem Schwung und viel Engagement wird sich der neu gewählte Vorstand für die nächsten drei Jahr im Land für die speziellen Bedürfnisse der Menschen mit Behinderung einsetzen. Die Vorschau auf die Tätigkeiten des AEB für 2026 verheißt eine konstante Weiterarbeit im Kampf gegen Ungerechtigkeiten.
„Mehr als ein Dach über dem Kopf“: Tagung im Mai
Organisiert werden landesweit Projekte für Menschen mit Behinderung verschiedenen Alters, sowie eine Tagung im Mai zum Thema „Mehr als ein Dach über dem Kopf“. Lobbyarbeit schreibt sich auch der neue Vorstand auf die Fahne.„Wir wollen, dass alle Menschen am gesellschaftlichen Leben in Südtirol teilhaben können, dass alle die gleichen Chancen bekommen ihr Leben selbst zu gestalten. Und dazu müssen wir laut sein und laut bleiben“, sagt Irmhild Beelen, die Vizepräsidentin der AEB.
Dazu wird auch in diesem Jahr mit Presseaussendungen in den verschiedensten Medien Stellung genommen. Im vergangenen Jahr verschickte der AEB über 20 Pressemitteilungen mit Statements zu verschiedensten Themen. Mit dem Ziel einer inklusiven Gesellschaft fest im Blick, wird der neue Vorstand weiterhin sensibilisieren.
Schlüssel zum Erfolg: Netzwerkarbeit auf allen Ebenen
Netzwerkarbeit auf allen Ebenen sei unabdingbar, um dieses Ziel zu erreichen. Der AEB bleibt weiterhin im Austausch mit Schulen, Institutionen für Berufsausbildung und Arbeitsintegration, mit Betroffenen und deren Familien, mit Vereinen und Verbänden und mit Entscheidungsträgerinnen und -träger.Dass der AEB bei Entscheidungsträgerinnen und -träger kein Unbekannter mehr ist, beweisen auch die Grußworte der verschiedenen Ehrengäste aus Politik, Verbänden und Institutionen. Es ist für den AEB eine große Freude, immer wieder auf offene Ohren zu stoßen und Unterstützung im Einsatz für Menschen mit Behinderung zu erfahren. In diesem Sinne geht es in ein neues Arbeitsjahr für den AEB und dem neu gewählten Vorstand.

