„Uns verbindet abseits der Musik eine tiefe Freundschaft“, sagt die Band. „Wir haben einen ähnlichen Humor, ähnliche Hobbys, ähnliche Lebensstile. Wir sind einfach auf einer Wellenlänge.“
Die „Wow-Momente“
Diese Nähe hört man – und man spürt sie, wenn die sechs Musiker über ihre größten „Wow-Momente“ sprechen. Einer davon: 2017/18, als sie ihre erste EP „Mixed Feelings“ beim italienischen Produzenten und Tonmeister Federico Ascari aufnahmen, der regelmäßig für Künstler aus dem Sony- und Warner-Umfeld arbeitet. „Die Energie, die Professionalität – das war ein riesiger Schritt für uns.“Erschienen ist das Werk über das US-Label „We Are Triumphant“. „In dieser Phase haben sich mehrere Träume auf einmal verwirklicht. Und wir bekamen zum ersten Mal Einblick in die Labelwelt.“ Es folgte eine kleine Europatour mit Stops in Deutschland, Tschechien und mehreren italienischen Städten. „Eine großartige Zeit.“
Neues Minialbum draußen
Sieben Jahre später arbeiten Cemetery Drive erneut mit Ascari zusammen. Auch die neue EP „Getting Over A Break-Up in E-Major“ entstand in seinem Studio. „Der Titel ist scherzhaft – wie man eben in E-Dur über eine Trennung hinwegkommt“, erzählen die Musiker. „Inhaltlich geht es aber um etwas sehr Ernstes: die einzelnen Phasen der Trauer nach einer Verlusterfahrung.“Die Stimmungen wechseln: Wut, Melancholie, Verletzlichkeit – und am Ende eine fröhliche Pop-Punk-Nummer, die das Licht am Ende des Tunnels feiert. Alles verbunden durch einen roten Faden, der die Songs zu einer Geschichte macht.

