Sonntag, 18. Mai 2025

Warum müssen unsere Pfarrer ständig versetzt werden?

Da ist oft richtig Feuer am Kirchendach: Wenn Dekane und Pfarrer in eine andere Pfarrei versetzt werden, lodern nicht selten die Flammen von Unmut, Zorn und Protest auf. Viele fragen sich: Warum werden Priester und Pfarreien, die gut miteinander können, nach einigen Jahren wieder auseinandergerissen? Und sollten nicht endlich auch die betroffenen Pfarreien bei Versetzungen mitreden dürfen? Generalvikar Eugen Runggaldier beantwortet im „Sonn(der)tag“ brennende Fragen.

Über seinen Schreibtisch gehen die Versetzungen in der Diözese, oft genug verbunden mit Beschwerden und Protesten: Generalvikar Eugen Runggaldier erklärt die geltenden Regeln – und warum es oft genug Ausnahmen gibt.

Ein Priester für jede Pfarrei: Das war einmal. Inzwischen muss ein Pfarrer 5, 7 und mehr Seelsorgestellen bewältigen. Es ist abzusehen, dass die Diözese schon in wenigen Jahren am Ende ihrer personellen Kräfte ist. Wie Generalvikar Runggaldier erklärt, wird mit der aktuellen Umbesetzung in der Seelsorgeeinheit Wipptal auch ein neues Modell erprobt. Aber auch das Auflassen von Pfarreien ist kein Tabu mehr.

Hier geht es zum Podcast:



Haben Sie ein Thema, das im Podcast aufgegriffen werden sollte? Mit wem würden Sie gerne ein Gespräch hören? Für Anregungen und Ideen bin ich immer dankbar! Schreiben Sie mir: martin.lercher@athesia.it

ler

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