Mittwoch, 6. August 2025

85-Millionen-Schatzkammer für Südtirol: Was halten Sie davon?

In Südtirols Museen verstauben kostbare Artefakte in provisorischen Depots. Nun plant das Land den Bau einer großen Schatzkammer. Entstehen soll das Kulturgüterzentrum in Neumarkt – Kostenpunkt: 85 Millionen Euro. Dort sollen dann so wertvolle Kleinode wie etwa Silbermünzen aus der Römerzeit, Feuersteine aus der Mittelsteinzeit oder Südtirols ältester Schneeschuh einen würdigen Platz finden. Was halten Sie davon?

Was nicht in Museen Platz findet, bleibt im Depot: Wertvolle Stücke, die bald einen würdigen Platz erhalten sollen.

Südtirol plant eine neue „Schatzkammer“ – gute Investition oder Griff in die Kulturtasche? Bevor Sie weiterlesen: Stimmen Sie ab!





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Von Zeiten der Jäger und Sammler bis zur Neuzeit zählt das Landesamt für Archäologie rund 500.000 Funde. Nur der kleinste Teil davon ist der Öffentlichkeit in den Museen zugänglich. Der Rest wird sicher im Depot in Frangart gelagert. Dieses platzt seit Jahren aus allen Nähten.

Auch der „älteste Schneeschuh Südtirols“ liegt dort. Es handelt sich um einen Reif, der aus der Jungsteinzeit stammt. Er wurde bei einer Grenzvermessung am Gurgler Eisloch am Alpenhauptkamm zwischen Nord- und Südtirol gefunden. Die Objekte aus dem Depot in Frangart reichen aber noch weiter zurück.

Im derzeitigen Fundarchiv seien die Möglichkeiten im Hinblick auf die optimale Lagerung begrenzt, erklärt Messner, auch was Labors und andere Arbeitsräume anbelangt. „Umso wichtiger ist es, ins neue Depot umzusiedeln. Hier sollten dann auch Führungen möglich sein.“

stol/pra

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