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Gleichzeitig kündigte er weitere massive Angriffe in den kommenden zwei bis drei Wochen an und drohte, den Iran „in die Steinzeit zurückzuversetzen“. Parallel dazu liefen Gespräche mit Teheran weiter. Sollte es keine Einigung geben, stellte Trump gezielte Angriffe auf iranische Kraftwerke in Aussicht.
Auffällig war, dass Trump die NATO in seiner Ansprache nicht erwähnte
Trump begründete den Krieg erneut mit Sicherheitsinteressen der USA und lobte die bisherigen militärischen Erfolge, ohne jedoch viele neue Details zu nennen. Zugleich nutzte er die Rede, um wirtschaftliche Botschaften zu senden: Länder, die unter den aktuellen Öl-Engpässen leiden, forderte er auf, verstärkt Energie aus den USA zu kaufen.Auffällig war, dass Trump die NATO in seiner Ansprache nicht erwähnte. Zuvor hatte er die Bündnispartner wiederholt scharf kritisiert, da sie sich seiner Meinung nach nicht ausreichend an der Sicherung der Straße von Hormus beteiligen. Er bezeichnete einige NATO-Staaten als „Feiglinge“ und brachte sogar einen möglichen Austritt der USA ins Spiel. In der Rede selbst ließ er diese Kritik jedoch außen vor.
Er versuchte, die amerikanische Bevölkerung zu beruhigen
In Bezug auf die strategisch wichtige Straße von Hormus schlug Trump etwas mildere Töne an. Während er zuvor betont hatte, die USA seien für deren Sicherung nicht verantwortlich, erklärte er nun, dass die Vereinigten Staaten durchaus Unterstützung leisten würden – auch wenn er die Hauptverantwortung weiterhin bei den betroffenen Ländern sieht.Insgesamt zeichnete Trump das Bild eines begrenzten Einsatzes mit baldigem Ende. Gleichzeitig versuchte er, die amerikanische Bevölkerung zu beruhigen, die die Folgen des Konflikts vor allem durch steigende Benzinpreise spürt. Diese seien eine notwendige Folge des Krieges, würden aber nach dessen Ende wieder sinken. Dennoch setzen die hohen Energiepreise die Regierung innenpolitisch unter Druck, insbesondere mit Blick auf die bevorstehenden Kongresswahlen.

