Montag, 15. Dezember 2025

ASGB fordert Zweisprachigkeitszulage für Weiß-Kreuz-Bedienstete

Den Bediensteten des Weißen Kreuzes sowie dem Personal an den Informationsschaltern der Südtiroler Transportstrukturen AG (STA) stehen nach wie vor keine Zweisprachigkeitszulagen zu – laut Matthias von Wenzl, Obmann der ASGB-Fachgewerkschaft für Transport und Verkehr (GTV) sei das „kaum nachvollziehbar“. Nach einem Treffen mit Landesrat Daniel Alfreider will die Gewerkschaft nun eine Gegenüberstellung zur aktuellen Situation ausarbeiten.

Vertreter der ASGB-Fachgewerkschaft, von Weißem Kreuz, SASA, STA und dem italienischen Schienennetzbetreiber RFI trafen kürzlich Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider (6. von links) . - Foto: © ASGB


Die ASGB-Fachgewerkschaft für Transport und Verkehr (GTV) hat sich kürzlich zu einem Austausch mit Landesrat Daniel Alfreider getroffen. Ein wesentliches Thema war die Zusatzvereinbarung für die Bediensteten der SASA. „Als ASGB haben wir uns immer für diese Vereinbarung ausgesprochen, da sie einen Mehrwert für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bringt – und dies ohne zusätzliche Leistungen ihrerseits“, erklärt Hans-Joachim Dalsass, Fachsekretär der GTV.

„Täglich mit beiden Landessprachen konfrontiert“

Weitere Themen betrafen die Regelungen zu den Zweisprachigkeitszulagen, die den Bediensteten des Weißen Kreuzes sowie dem Personal an den Informationsschaltern der STA derzeit noch nicht zustehen. „Wir haben vereinbart, diesbezüglich eine Gegenüberstellung der aktuellen Situation auszuarbeiten und dem Landesrat zukommen zu lassen“, so Matthias von Wenzl, Obmann der Fachgewerkschaft. „Es ist kaum nachvollziehbar, dass es in so essenziellen Bereichen, die täglich mit beiden Landessprachen konfrontiert sind, noch keine entsprechende Zulage gibt.“

Haben sich zu verschiedenen Themen rund um Personal im öffentlichen Nahverkehr azsgetauscht (v. l.): Josef Gasser und Thomas Ramoser (WK), Martin Morandell und Albert Vienna (SASA), Hans Joachim Dalsass Fachsekretär, LR Daniel Alfreider sein Persöhnlicher Reeferent Ingo Dejaco, Luca Orlandi (RFI), Hannes Fischnaller (Trenitalia), Christian Jost (A22), Klaus Untersteiner (KRONPLATZ MOBILITY AG), Claudia Fink (STA AG) und Obmann Matthias von Wenzl (Konsortium 3 Zinnen) - Foto: © ASGB




Landesrat Daniel Alfreider bedankte sich für den Austausch und betonte die Wichtigkeit der konstruktiven Zusammenarbeit: „Insbesondere der ASGB hat sich stets konstruktiv und lösungsorientiert verhalten.“

Abwanderung: Dringender Handlungsbedarf

Ebenfalls angesprochen wurden die Ausschreibungen der A22 sowie jene im Schienenverkehr, ebenso wie die allgemeine Lohn- und Gehaltssituation im Land. Die Gewerkschaft betonte hierbei, dass insbesondere mit Blick auf die jüngsten Zahlen zur Abwanderung dringender Handlungsbedarf bestehe.

Die ASGB-Transport-Fachgewerkschaft vertritt die Bediensteten im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs, der Seilbahnen, des Warentransports, des Weißen und Roten Kreuzes sowie die Beschäftigten des Flughafens Bozen und der Autobahnen.

stol

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