Donnerstag, 31. Juli 2025

Carsharing soll von der Steuer absetzbar werden

Der Landtag hat gestern einen Antrag der Grünen genehmigt, mit dem die Landesregierung beauftragt wird, sich in Rom für die steuerliche Absetzbarkeit von Carsharing einzusetzen – analog zu den Ausgaben für den Nahverkehr mit dem Südtirol-Pass, die bei der Steuererklärung bereits absetzbar sind.

Durch Steuervorteile soll das Interesse am Carsharing steigen. - Foto: © Shutterstock / shutterstock

Damit würden Anreize geschaffen, um gemeinschaftliche Mobilitätsangebote zu nutzen. Besonders emissionsarme Fahrzeuge, die nachweislich Teil eines registrierten Carsharing-Angebots seien, sollten vollständig von der Kfz-Steuer befreit werden. Denn Carsharing-Flotten entlasten den Verkehr, reduzieren den Kohlendioxidausstoß und verringern den Parkdruck in den Gemeinden, schreiben die Grünen.

Ersteinbringerin Brigitte Foppa unterstreicht, dass für Private die steuerliche Absetzbarkeit von Carsharing-Angeboten nicht möglich sei – durch diese könnte aber das Interesse am Carsharing steigen. Es sei nicht in der Hand Südtirols, diese steuerliche Absetzbarkeit einzuführen, deshalb sei die Tagesordnung als Begehrensantrag formuliert.

„Nachhaltige Mobilität ist eines der Werkzeuge, mit denen wir die Lebensqualität verbessern und dem Klimawandel begegnen können“, betonen Brigitte Foppa, Madeleine Rohrer und Zeno Oberkofler.

stol

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