Wie schon bei früheren Aufenthalten setzte Mattarella auf größtmögliche Zurückhaltung. Abseits offizieller Termine nutzte er die Bergidylle für Ruhe und Erholung. Einige Male mischte er sich dennoch unter die Leute: Begrüßt von vielen Einheimischen und Gästen nahm er an Sonntagsmessen in den Pfarrkirchen von Völs und Seis am Schlern teil.
Der Aufenthalt des Präsidenten in Südtirol hat mittlerweile beinahe ritualhaften Charakter. Seit Jahren zieht es Mattarella im August in die Dolomiten, wo er den Kontakt zur Bevölkerung sucht – ohne großes Aufsehen, aber mit spürbarer Nähe.

