Die Studie ordnet repräsentative, direkte sowie dialogisch-partizipative Demokratieformen in den globalen Diskurs über die Krisen liberaler Demokratien ein. Alber betont, dass demokratische Systeme ohne aktive Beteiligung an Substanz verlieren und anfällig für Machtkonzentration werden. Demokratie sei kein Selbstläufer, sondern lebe vom Engagement der Menschen – bei Wahlen ebenso wie in neuen dialogorientierten Beteiligungsformaten.
Im Bereich der repräsentativen Demokratie untersuchen die Autoren das Wahlsystem, die Wahlbeteiligung, die Arbeit von Landtag und Landesregierung, die Rolle der Gemeinden sowie die politische Repräsentation von Frauen. Die direkte Demokratie wird anhand der Referenden auf Gemeinde- und Landesebene analysiert.
Die dialogisch-partizipative Demokratie beleuchtet Innovationsprojekte auf kommunaler, provinzieller und euroregionaler Ebene. Insgesamt konstatiert Pallaver einen Verlust demokratischer Strahlkraft in Südtirol und im Trentino – ein Befund, der Reformbedarf deutlich macht.


