„Es gibt keinen Anlass zu Panik, aber zu großer Vorsicht“, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU). Hinter den Vorfällen könne auch Russland stecken. Konsequenz müsse lauten: „Abschießen statt abwarten.“
Künftig soll die Polizei Drohnen zunächst identifizieren und im Idealfall elektronisch übernehmen, per Netz einfangen oder den Antrieb stören. Bleibt das ohne Erfolg, darf als Ultima Ratio der Abschuss erfolgen.
Parallel richtet Bayern ein neues Drohnenabwehrzentrum in Erding ein – unweit des Flughafens, wo bereits Bundeswehr und Tech-Firmen kooperieren. Auch Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) drängt auf ein bundesweites Abwehrnetz.
Am Münchner Flughafen hatten jüngst Drohnensichtungen zu massiven Flugausfällen geführt, Tausende Reisende strandeten. Wer hinter den Aktionen steckt, ist unklar. Während Söder und der deutsche Kanzler Friedrich Merz (CDU) Moskau verdächtigen, weist der Kreml die Vorwürfe zurück.

