Mittwoch, 8. Oktober 2025

Drohnen-Abschuss Ja oder Nein: Was sagen Sie?

Nach mehreren Drohnensichtungen am Münchner Flughafen will die Regierung in Bayern die Polizei mit weitreichenden Befugnissen ausstatten – bis hin zum Abschuss verdächtiger Fluggeräte. Das Kabinett brachte dazu am Dienstag eine Änderung des Polizeiaufgabengesetzes auf den Weg. Wie sehen Sie solche Initiativen? Stimmen Sie ab in unserer „Frage des Tages“!

Drohnen über europäischen Flughäfen – zuletzt in München – beunruhigen viele. - Foto: © ANSA / Maria Senovilla





„Es gibt keinen Anlass zu Panik, aber zu großer Vorsicht“, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU). Hinter den Vorfällen könne auch Russland stecken. Konsequenz müsse lauten: „Abschießen statt abwarten.“

Künftig soll die Polizei Drohnen zunächst identifizieren und im Idealfall elektronisch übernehmen, per Netz einfangen oder den Antrieb stören. Bleibt das ohne Erfolg, darf als Ultima Ratio der Abschuss erfolgen.

Foto: © APA



Parallel richtet Bayern ein neues Drohnenabwehrzentrum in Erding ein – unweit des Flughafens, wo bereits Bundeswehr und Tech-Firmen kooperieren. Auch Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) drängt auf ein bundesweites Abwehrnetz.

Am Münchner Flughafen hatten jüngst Drohnensichtungen zu massiven Flugausfällen geführt, Tausende Reisende strandeten. Wer hinter den Aktionen steckt, ist unklar. Während Söder und der deutsche Kanzler Friedrich Merz (CDU) Moskau verdächtigen, weist der Kreml die Vorwürfe zurück.

stol

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