Die größtenteils jungen Demonstranten waren nach dem Mord an einem Provinzbürgermeister auf die Straße gegangen und protestierten auch gegen die grassierende politisch motivierte Gewalt in dem lateinamerikanischen Land. Die linke Präsidentin Claudia Sheinbaum warf ihnen vor, Erfüllungsgehilfen der konservativen Opposition zu sein.
In den vergangenen Monaten kam es in verschiedenen Ländern zu Protesten der „Generation Z“ - etwa in Nepal, Marokko, Madagaskar und Peru. Die Teilnehmer gingen gegen verkrustete politische Systeme, fehlende Reformen und Aufstiegschancen sowie gesellschaftliche Ausgrenzung auf die Straße.
Mögen die konkreten Anliegen von Land zu Land auch unterschiedlich sein, so eint die Bewegungen doch das junge Alter der Demonstranten, die spontane Organisation über soziale Netzwerke und gemeinsame Symbole wie die Totenkopfflagge aus einem japanischen Manga.

