Christiansen ist Mitglied des Dialogforums der Föderalistischen Union Europäischer Nationalitäten (FUEN) und der dänisch-deutschen Kommunikationsplattform Dialogue Forum Norden. Für seine Verdienste haben ihn Deutschland wie Dänemark mit hohen Auszeichnungen geehrt.
Christiansens Nachfolger wird Lasse Rodewald (42); er arbeitet derzeit als Kultur- und Pressereferent an der deutschen Botschaft in Kopenhagen. Rodewald wuchs in Südschleswig auf und studierte am Saxo-Institut der Universität Kopenhagen Geschichte. Der SSF ist die kulturelle Hauptorganisation der dänischen Minderheit in Deutschland; sie hat rund 16.000 Mitglieder.
Jens A. Christiansen ist im Gespräch als möglicher Kandidat für die Nachfolge von FUEN-Präsident Loránt Vincze. Dessen dritte Amtszeit läuft aus; beim Kongress in Bozen (Südtirol) vom 23. bis 26. Oktober stehen Neuwahlen an. Allerdings wurden schon beim letzten Kongress im September 2024 in Hüsem/Husum (Nordfraschlönj/Nordfriesland) Stimmen laut, dass Vincze aus Gründen der Kontinuität eine vierte Amtszeit anhängen solle.
Mit den Statuten der FUEN ließe sich das nicht ohne weiteres vereinbaren: Artikel 25 der Satzung bestimmt, dass Mitglieder des Präsidiums höchstens zwei Mal in ihrer Funktion wiedergewählt werden können.

