Auslöser für diese Entscheidung ist der Umstand, dass Windeln unvermeidlich mehr Restmüll verursachen. Da sie weder im Biomüll noch als Wertstoff entsorgt werden können, steigt das Abfallvolumen in Haushalten mit kleinen Kindern deutlich stärker an als in anderen.
„Die alltäglichen Mehrbelastungen nicht außer Acht lassen“
Von der Regelung profitieren ebenfalls Tagesmütter und Tagesväter, die Kinder im Alter von drei Monaten bis drei Jahren betreuen. Voraussetzung für die Inanspruchnahme ist jedoch die Einreichung eines entsprechenden Antrags.„Wenn man junge Familien ernsthaft unterstützen möchte, darf man auch die alltäglichen Mehrbelastungen nicht außer Acht lassen“, erklärte Frei.
Besonders in den ersten Lebensjahren eines Kindes seien die finanziellen Ausgaben beträchtlich. Der Windelbonus stelle daher ein konkretes Zeichen dar, dass Gargazon Familien gezielt dort entlastet, wo Unterstützung möglich ist.

