Gewählt wird größtenteils in Wahlbezirken, in denen die Junta die Gewalt besitzt. Schätzungen zufolge kontrollieren Widerstandsgruppen und Rebellen mittlerweile mehr als 50 Prozent des Landes.
Die Armee hatte am 1. Februar 2021 geputscht und die demokratisch gewählte De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi entmachtet. Die ursprünglich versprochenen Wahlen wurden unter dem Vorwand, die Gewalt im Land lasse diese nicht zu, immer wieder vertagt. Seit dem Putsch unterdrückt die Junta Widerstand mit Gewalt. International ist das Land fast völlig isoliert.

