EU-Kommission fördert gemeinsame Beschaffung
Weitere Mittel sind laut Mitteilung für die gemeinsame Beschaffung von Verteidigungsgütern durch mehrere EU-Staaten sowie Verteidigungsprojekte von gemeinsamem Interesse vorgesehen. Hier geht es etwa um Luft- und Raketenabwehrsysteme. Diese sollen einem breiteren Teil der EU zugutekommen und stehen auch Norwegen und der Ukraine offen.Kleinere Start-ups im Verteidigungsbereich sollen mit dem Ende des vergangenen Jahres vereinbarten Programm zudem mit 100 Millionen Euro gefördert werden. Um zu garantieren, dass vor allem Unternehmen aus EU-Staaten von dem Geld profitieren, sehen die Regeln vor, dass bei geförderten Rüstungsindustrievorhaben nur in sehr begrenztem Rahmen Bauteile aus Partnerstaaten wie den USA bezogen werden dürfen.

