„Die Huthi sagen: 'Wir sind noch hier, und wenn ihr (die USA und Israel) wirklich gegen den Iran aufs Ganze geht, werden wir einspringen.' Das haben sie bis zum jetzigen Zeitpunkt aber nicht getan“, sagte Churi. Bei einer tatsächlichen Beteiligung im Krieg wäre das stärkste Mittel der Miliz, die Meerenge Bab al-Mandab und damit die Einfahrt zum Roten Meer und zum weiter nördlich gelegenen Suezkanal zu blockieren.
Sonntag, 29. März 2026
Ex-Diplomat: Angriffe von Houthi-Miliz sind eine Warnung
Die Raketenangriffe der vom Iran unterstützten Huthi-Miliz auf Israel sind nach Einschätzung eines früheren US-Spitzendiplomaten im Jemen zunächst nur eine Warnung an die USA und Israel.
Die Houthi-Miliz hat Israel erneut angegriffen. - Foto: © APA/AFP / MOHAMMED HUWAIS
Diese Angriffe seien eine zunächst nur symbolische und noch keine vollständige Beteiligung am Krieg, sagte Nabil Churi, ehemaliger Vizechef der US-Mission im Jemen, dem Nachrichtensender Al Jazeera. Hintergrund seien Drohungen der USA über eine mögliche Eskalation, wenn es in Verhandlungen keine Einigung gebe.
„Die Huthi sagen: 'Wir sind noch hier, und wenn ihr (die USA und Israel) wirklich gegen den Iran aufs Ganze geht, werden wir einspringen.' Das haben sie bis zum jetzigen Zeitpunkt aber nicht getan“, sagte Churi. Bei einer tatsächlichen Beteiligung im Krieg wäre das stärkste Mittel der Miliz, die Meerenge Bab al-Mandab und damit die Einfahrt zum Roten Meer und zum weiter nördlich gelegenen Suezkanal zu blockieren.
„Die Huthi sagen: 'Wir sind noch hier, und wenn ihr (die USA und Israel) wirklich gegen den Iran aufs Ganze geht, werden wir einspringen.' Das haben sie bis zum jetzigen Zeitpunkt aber nicht getan“, sagte Churi. Bei einer tatsächlichen Beteiligung im Krieg wäre das stärkste Mittel der Miliz, die Meerenge Bab al-Mandab und damit die Einfahrt zum Roten Meer und zum weiter nördlich gelegenen Suezkanal zu blockieren.
dpa
Alle Meldungen zu:
Kommentare
Kommentar verfassen
Bitte melden Sie sich an um einen Kommentar zu schreiben
senden
