Auf politischer Ebene sorgt die Aktion für Empörung. Alessandro Urzì, Abgeordneter der Fratelli d’Italia, sprach von einem „Akt der Einschüchterung“ gegenüber dem Gemeinderat. Mit der roten Farbe sei „eine Blutspur“ vor dem Rathaus gezogen worden, um Ratsmitglieder namentlich anzugreifen, die sich nicht „den Diktaten einer einseitigen Linken“ gebeugt hätten. Wer mit offenem Bezug auf das Votum eine Drohkulisse gegen einzelne Mandatsträger aufbaue, stelle einen Angriff auf demokratische Entscheidungsprozesse dar, so Urzì.
Die Ermittler hoffen, auch diesmal die Urheber rasch identifizieren zu können.

