„Ich übernehme dieses Amt mit großem Verantwortungsbewusstsein. Die unibz ist eine junge Universität, die sich durch ihre internationale Ausrichtung, ihre starke Verankerung im Land und die hohe Qualität von Forschung und Lehre einen Namen gemacht hat.“ Mit diesen Worten eröffnete der neue Präsident der Freien Universität Bozen, Federico Giudiceandrea, seine Amtszeit.
Anschließend skizzierte er die Richtung, in die er die dreisprachige Universität führen möchte: „Zu meinen vorrangigen Zielen zählen die weitere Stärkung der wissenschaftlichen Exzellenz, die Förderung junger Forschender, die Intensivierung des Dialogs mit Wirtschaft und Kultur sowie die Aufwertung unseres mehrsprachigen und interkulturellen Profils. Ich glaube an eine Universität, die hohen wissenschaftlichen Anspruch, Innovationskraft und gesellschaftliche Verantwortung miteinander verbindet.“
Neben dem Präsidenten Federico Giudiceandrea wurde die Bildungswissenschaftlerin Irene Cennamo vom Universitätsrat zur Vizepräsidentin gewählt. Sie betonte die Bedeutung eines ganzheitlichen Blicks auf die Universität: „Mir ist es ein zentrales Anliegen, die Potenziale und Herausforderungen unserer Universität in ihrer Gesamtheit zu sehen und verantwortungsvoll weiterzuentwickeln. Mit meiner bildungswissenschaftlichen Perspektive möchte ich dazu beitragen, die unibz als Ort der Bildung, Weiterbildung und Forschung nachhaltig zu stärken.“
Zugleich hob sie die besondere Rolle der Universität hervor: „Als mehrsprachige Universität in einem Grenzraum kommt der unibz eine besondere Brückenfunktion zwischen Kulturen, Disziplinen und gesellschaftlichen Bereichen zu. Diese Stärke gilt es weiter auszubauen und die Universität gemeinsam lösungsorientiert in die Zukunft zu führen.“
Zusammensetzung des Universitätsrats
Der Universitätsrat der Freien Universität Bozen setzt sich aus acht Mitgliedern zusammen und ist gemäß Statut für eine Amtszeit von vier Jahren bestellt.Dem Gremium gehören der Rektor sowie vier von der Autonomen Provinz Bozen ernannte Mitglieder aus Wissenschaft, Kultur, Technik, Wirtschaft, Gesundheits- und Sozialwesen oder aus dem öffentlichen Leben an – darunter jeweils mindestens eine Person der deutschen, eine der italienischen und eine der ladinischen Sprachgruppe.
Hinzu kommen ein vom Akademischen Senat entsandtes Mitglied, eine Vertretung der Studierenden sowie der Generaldirektor der Universität mit beratender Stimme. Der Universitätsrat wählt aus seiner Mitte den Präsidenten oder die Präsidentin sowie den Vizepräsidenten oder die Vizepräsidentin (zwingend aus einer anderen Sprachgruppe).

