„NATO-Truppen kämpften und starben in Afghanistan und im Irak an der Seite amerikanischer Streitkräfte. Die Vereinigten Staaten dürfen dieses Opfer – und auch die Bereitschaft unserer Verbündeten, es erneut zu bringen – nicht auf die leichte Schulter nehmen.“
Trump und sein Außenminister Marco Rubio haben erst kürzlich wieder den Austritt der Vereinigten Staaten aus der NATO angedroht - in seiner von Millionen US-Zuschauern verfolgten Rede an die Nation am Mittwochabend (Ortszeit) erwähnte der US-Präsident das Verteidigungsbündnis allerdings nicht. Zuvor hatte er der britischen Zeitung „The Telegraph“ gesagt, es stehe kaum noch zur Debatte, dass die Mitgliedschaft der USA nach dem Ende des Iran-Krieges überdacht werden müsse.
Trump ist verärgert darüber, dass diverse NATO-Mitglieder den Krieg der USA und Israels gegen den Iran nicht unterstützen. Dabei geht es unter anderem um die Nutzung von Stützpunkten und die Öffnung der von Teheran faktisch geschlossenen Straße von Hormuz, durch die ein Teil des Welthandels sowie wichtige Öllieferungen laufen.

