Mittwoch, 1. Oktober 2025

Gemeinschaftshäuser in Eppan und Mals

Mehr wohnortsnahe Gesundheitsversorgung für die Südtiroler: Mit dem Investitionsprogramm bis 2029 sind jetzt auch in Mals und Eppan Gemeinschaftshäuser geplant.

Südtirol setzt auf wohnortsnahe Gesundheitsversorgung. - Foto: © shutterstock

Insgesamt stehen bis 2029 38,3 Millionen Euro bereit. Sie kommen zu jenen 15,7 Millionen hinzu, die bereits bis 2024 investiert wurden. Ins Programm eingefügt wurden zwei zusätzliche Gemeinschaftshäuser. In Mals soll der Sprengelsitz zum Gemeinschaftshaus Obervinschgau ausgebaut werden. Dafür werden vorerst 1,43 Millionen Euro investiert.

Auch in Eppan soll ein modernes Gemeinschaftshaus entstehen, das in die Planung ab 2028 mit aufgenommen wurde. Damit steigt die Zahl der geplanten Gemeinschaftshäuser in Südtirol von zehn auf zwölf.

Neue Sprengel in Bozen und Leifers

In Bozen entsteht der neue Sprengel Oberau-Haslach (14,9 Millionen), für den nun nach einer komplexen urbanistischen Änderung die Ausführungsplanung weitergeht. In Leifers wird derzeit der neue Sprengel „Leifers, Branzoll, Pfatten“ mit integriertem Gemeinschaftshaus (21,4 Millionen) gebaut. Im dritten Stock sind laut Landesrat Hubert Messner 12 Palliativbetten vorgesehen.

In Neumarkt wird ein Gemeinschaftskrankenhaus mit wohnortnaher Einsatzzentrale verwirklicht. Es bietet Ambulatorien und Diagnostik und wird zudem 20 Intermediärbetten beherbergen. Hinzu kommt die Sanierung des Sprengels „Eggental-Schlern“ in Kardaun. Mit 350.000 Euro werden auch die Restkosten für die energetische Erneuerung abgedeckt.

bv

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