Zugleich verweist der hds auf eine wichtige Einschränkung: Die ASTAT-Daten reichen wie berichtet nur bis 2023. Seit Anfang 2024 hätten die Ordnungskräfte ihre Arbeit verstärkt öffentlich gemacht und Erfolge transparent kommuniziert. „Mit Anfang 2024 haben die Ordnungskräfte in Südtirol mit Quästur und Carabinieri ihre Tätigkeit und ihre Erfolge in der Bekämpfung der Kriminalität transparent, offen, flächendeckend und vor allem kontinuierlich kommuniziert. Zudem wurde auch Anfang 2024 erstmals ein neues Ressort für Sicherheit in der Landesregierung geschaffen mit einer rührigen Landesrätin an der Spitze. Und nicht zuletzt wird zwischen Quästur, Ordnungskräften, Landesrätin und Verbänden samt Wirtschaftstreibenden ein enger und regelmäßiger Austausch gepflegt – mit dem Ziel, die Kriminalität zu bekämpfen. Neu ist weiters die Landesförderung für Alarmanlagen und Videoüberwachung. All das hilft auch, das Sicherheitsgefühl wieder zurückzugewinnen!“, schreibt Moser in einer Aussendung.
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Allerdings gehe es nicht nur um klassische Verbrechensbekämpfung. „Gerade in Städten und größeren Gemeinden brauchen wir ein Bündel an Maßnahmen, die über reine Kriminalitätsbekämpfung hinausgehen“, so der hds-Präsident. „Dazu gehören eine vorausschauende Stadt- und Ortsplanung, gepflegte öffentliche Räume, sichtbare Sicherheitskräfte, aber auch Prävention und soziale Begleitung. Sicherheit entsteht nicht durch Einzelmaßnahmen, sondern durch ein Zusammenspiel vieler Faktoren.“
Die enge Zusammenarbeit mit Politik und Sicherheitsorganen wertet Moser positiv. Sein Fazit fällt entsprechend klar aus: „Wir brauchen sichere Orte, in denen Menschen ohne Angst leben, arbeiten, einkaufen und ausgehen können. Nur so bleiben unsere Städte und Dörfer lebendig und zukunftsfähig.“

