Auch in St. Ulrich fiel die Entscheidung in letzter Minute. Bürgermeister Tobia Moroder (Lista Unica) konnte trotz eines politisch heiklen Patts – jeweils neun Mandate für Lista Unica und SVP – eine Mehrheit erzielen.
Ausschlaggebend war ein Kompromiss mit dem SVP-Kandidaten Ewald Moroder: Statt eines Ausschusssitzes bot der Bürgermeister ihm den Posten als Vertreter in der Bezirksgemeinschaft an. Ewald Moroder akzeptierte – der Ausschuss war gerettet.
Damit entgingen beide Gemeinden einer kommissarischen Verwaltung – und die amtierenden Bürgermeister bewahrten ihre politische Handlungsfähigkeit.

