Zuletzt fokussierte sich Kickl aber doch wieder aufs eigene Land, indem er den Delegierten Mut machte, es doch noch nach der nächsten Wahl in die Regierung zu schaffen. Erklärtes Ziel sei noch immer die „Volkskanzlerschaft“, auch wenn dies selbst als stärkste Partei nicht gelungen ist. „Ich habe mich in dieser Zeit durchaus weit aus dem Fenster gelehnt“, sprach Kickl seine Obmannschaft an. Noch immer sei seine Devise dieselbe: „Ohne die Möglichkeit zu scheitern gibt es auch keine Möglichkeit zum Erfolg.“
Auch Kickls Feindbilder haben sich nicht verändert. Etwa die Asylpolitik, in der kein Weg an einer „Festung Österreich“ vorbeiführe. Gegeißelt wurde abermals der „Regenbogenkult“, eine von ihm geortete europäische Bevormundung sowie die derzeit regierende „Verliererkoalition“. Ändern könne dies nur die FPÖ. „Alles, was ich genannt habe, das sind Grundbausteine eines neuen Österreichs“, so Kickl. „Das sind Grundbausteine einer freien Republik. Ich könnte auch sagen, das sind Grundbausteine einer Dritten Republik.“

