Für Kerschbaumer hat sich die Gemeinde Waidbruck in den letzten fünf Jahren positiv entwickelt: „Unsere kleine Gemeinde kann sich über einen Bevölkerungszuwachs freuen – in den letzten drei, vier Jahren ist die Einwohnerzahl von 200 auf 250 gestiegen“. Das sei eine positive Entwicklung, an der man weiterarbeiten wolle. Ziel sei es, so Kerschbaumer, weiter in leistbares Wohnen zu investieren, die Eigenständigkeit der Gemeinde, das Vereinsleben und den Zusammenhalt im Dorf zu stärken. Vergangene Streitigkeiten im Dorf wolle er, wie schon in den vergangenen fünf Jahren, hinter sich lassen. „In einer so kleinen Realität kann nur ein gemeinsamer Weg funktionieren“, sagt Kerschbaumer – auch im Hinblick auf eine mögliche Zusammenarbeit mit der SVP.
Bürgermeisterkandidat der SVP ist Walter Klammsteiner. Der 55-jährige Betriebswirt ist Oberschullehrer und war von 2014 bis 2020 Vize-Bürgermeister von Waidbruck. „Ich kandidiere, weil ich zuletzt liegengebliebene Projekte und Arbeiten in der Gemeinde vorantreiben möchte.“ Dazu zählen für Klammsteiner unter anderem die Sanierung der Waidbrucker Brücke, die Realisierung einer Tiefgarage samt Oberflächengestaltung, neue Wohnbauzonen und die Sanierung des Rathauses. „Ich möchte meine Zeit in die tägliche Arbeit zum Wohle der Gemeinde investieren“, so der SVP-Kandidat.
Waidbruck verfüge derzeit nicht über einen eigenen Gemeindesekretär – umso wichtiger sei es, jeden Tag präsent zu sein, so Klammsteiner. Für ihn ist die Auswahl der SVP-Kandidaten „sehr ausgewogen, mit erfahrenen und jungen Kandidaten“. Er möchte auch den Zusammenhalt in der Gemeinde stärken – auch durch eine mögliche Zusammenarbeit mit der Bürgerliste, die es bereits gibt.

