Mittwoch, 27. August 2025

Kommentar | Kompanie, Marsch! – durchs Genderland

Natürlich. Ich weiß. Es gibt Dringlicheres auf der Welt. Kriege, Krisen, Katastrophen. Aber manchmal juckt’s halt auch an Nebenschauplätzen. Und ja, ich kann nicht anders, auch wenn mich so manche Gender- und Kampffeministin dafür endgültig ans Kreuz nageln wird. Aber wenn Marketenderinnen in Schützenkompanien nun auch mit Gewehr ausrücken wollen, dann zucke ich zusammen. Und meine Feder läuft heiß. Ein Kommentar vom stellvertretenden „Dolomiten“-Chefredakteur Günther Heidegger.

„Wenn bald jede und jeder alles macht und ist – wo bleibt dann das Besondere?“, fragt Günther Heidegger in seinem Kommentar. - Foto: © DLife_LO

Nicht, weil die Damen weniger wichtig wären. Im Gegenteil. Ohne sie wäre jede Kompanie um Haltung, Glanz und Herzblut ärmer.

Aber irgendwann frage ich mich, ob wir noch wissen, wer eigentlich was ist. Heute ist einer Mann, morgen Frau, übermorgen weiß der Himmel. Und dann wieder von vorn. Wenn bald jede und jeder alles macht und ist – wo bleibt dann das Besondere?

Heute Genderwechsel, morgen Rollenwechsel, übermorgen Gewehrwechsel. Und am Ende marschieren wir irgendwann alle als Einheitsbrei – und treffen garantiert daneben.

guenther.heidegger@athesia.it

gh

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