US-Präsident Donald Trump hatte nach der Gefangennahme Maduros gesagt, Venezuela stehe nun unter der Kontrolle der USA. Seitdem setzt er auf eine Zusammenarbeit mit Übergangspräsidentin Rodríguez, Maduros früherer Stellvertreterin, die er als „fantastisch“ gelobt hat. Die venezolanische Opposition ist ins Abseits geraten. Der US-Präsident verlangt unter anderem Zugang zu den riesigen Ölvorkommen des südamerikanischen Landes. In den vergangenen Wochen lockerte Washington seine Sanktionen gegen Venezuela.
Der linke Autokrat Maduro war Anfang Jänner bei einem US-Militäreinsatz in Caracas gewaltsam gefangen genommen und in die USA gebracht worden. Er sitzt in New York in Haft, wo ihm wegen „Drogenterrorismus“ der Prozess gemacht werden soll.

