Das Maßnahmenprogramm des Landes Südtirol hat die Landesregierung am Freitag auf Vorschlag des Landesrates für Umwelt-, Natur- und Klimaschutz und Energie Peter Brunner genehmigt. Es beinhaltet insgesamt 15 Umweltmaßnahmen, deren Realisierungskosten auf rund 1.341.000 Euro geschätzt werden. Das Land Südtirol wird davon nach Priorität Umweltmaßnahmen bis zu einem Betrag von rund 871.000 Euro umzusetzen.
Land und Gemeinden müssen die ihnen zugewiesenen Beträge eigenverantwortlich einsetzten, und zwar für Maßnahmen zur ökologischen Verbesserung und nachhaltigen Entwicklung des betroffenen Gewässerraums. „Durch die Richtlinien von 2024 erhalten die Gemeinden mehr Eigenverantwortung und Entscheidungsspielraum bei der Festlegung ihrer Maßnahmen. Das stärkt die lokale Gestaltungskraft, reduziert bürokratische Abläufe und ermöglicht es, Umweltprojekte schneller und zielgerichteter umzusetzen“, betont Landesrat Peter Brunner.
Die Maßnahmen „Naherholungszone Stegenermarkt“ in Höhe von 200.000 Euro und „Kanalisationsnetz Reischach“ in Höhe von 320.859,64 Euro werden von der Gemeinde Bruneck durchgeführt und die entsprechenden Gelder vom Land an die Gemeinde Bruneck übertragen.
Beispiele für Maßnahmen, die das Land Südtirol selbst durchführen wird, sind das Konzept Oberflächenabfluss „Amaten“, Maßnahmen zur Sicherstellung der Vogelfauna bei E-Leitungen, die Revitalisierung Langeggbach und die ökologische Aufwertung des Naturdenkmals Kohlernau in Antholz und die Aufwertung der Rienz unterhalb der Senni-Brücke.

