Freitag, 3. April 2026

Kreuzweg am Kolosseum: Papst trägt Kreuz selbst

Bei der Karfreitagsprozession vor dem Kolosseum in Rom hat Papst Leo XIV. das Kreuz zur Erinnerung an den Leidensweg von Jesus Christus am Kolosseum selbst getragen.

Papst Leo XIV. am Freitag beim Kolosseum in Rom. - Foto: © ANSA / VATICAN MEDIA HANDOUT

Damit kehrte das neue Oberhaupt der katholischen Kirche zu einer Tradition der Osterfeierlichkeiten zurück. Zu der stimmungsvollen Prozession am Karfreitag, mit der an die Leidensstationen Jesu erinnert wurde, versammelten sich Zehntausende Gläubige vor dem antiken Amphitheater. Viele trugen Kerzen in der Hand.

Für Leo ist dies das erste Osterfest als Pontifex. Sein Vorgänger Papst Franziskus war am Ostermontag vergangenen Jahres im Alter von 88 Jahren gestorben. Wegen seiner angeschlagenen Gesundheit hatte der Argentinier zuletzt nicht mehr am Kreuzweg teilnehmen können, der nach Einbruch der Dunkelheit am Kolosseum stattfindet. Trotzdem kamen regelmäßig mehrere Zehntausend Gläubige zu dem fast 2.000 Jahre alten Amphitheater.

Ein großes Kreuz vor dem Kolosseum - Foto: © ANSA / FABIO FRUSTACI


Am Karfreitag wurde Jesus der Überlieferung nach zum Tode verurteilt und gekreuzigt. Der Kreuzweg zeichnet die letzten Stationen seines Leidenswegs nach. Verfasst wurden die Meditationen zu den Stationen des Kreuzwegs heuer vom Franziskaner Francesco Patton, der lange eine kirchliche Führungsposition im Nahen Osten innehatte.

apa

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