Montag, 27. Oktober 2025

Kurzzeitmiete: Lega schert aus

Pläne zur Erhöhung der Pauschalsteuer auf Einkünfte aus Kurzzeitvermietungen sorgen für politische Diskussionen in Italien.

Das Thema Pauschalsteuer für Kurzzeitvermietungen wird in Italien hitzig diskutiert. - Foto: © Shutterstock / shutterstock

Die Lega, Koalitionspartner von Forza Italia und Fratelli D'Italia in der italienischen Regierung, schert aus und wehrt sich gegen Pläne, die Besteuerung von Ferienwohnungen von 21 auf 26 Prozent zu erhöhen, wenn diese über Online-Plattformen wie Airbnb oder über Vermittler angeboten werden.

„Ich bin grundsätzlich gegen Steuererhöhungen auf Wohnimmobilien, vor allem, wenn man nur eine oder zwei Wohnungen besitzt. Wer 50 Häuser besitzt, kann ruhig etwas mehr zahlen. Viele Italiener vermieten jedoch ihre kleine Wohnung oder die geerbte Wohnung ihrer Eltern oder Großeltern, um ihre Rente oder ihr Gehalt aufzubessern. Daher ist es weder sinnvoll noch klug, diejenigen zu besteuern, die nur ein oder zwei Immobilien besitzen“, betonte Lega-Chef und Infrastrukturminister Matteo Salvini.

Tourismusministerin Daniela Santanché (64, Fratelli d'Italia) zeigte sich überzeugt, dass die Koalitionskräfte eine Einigung zum heiklen Thema Pauschalsteuer für Kurzzeitvermietungen finden werden. „Das Parlament wird entscheiden, aber ich finde, die Anhebung der Pauschalsteuer hat ihre Berechtigung.“

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