Welche neuen Projekte geplant sind
Als Projekte des Landes wird ein neues Euregio-Programm mit Uganda und Tansania gestartet. Dieses knüpft an ein vorheriges Programm in derselben Zone an und legt den Schwerpunkt auf die Auswirkungen des Klimawandels. Zudem können um dieses Programm herum kleinere, ergänzende Maßnahmen finanziert werden.Neu hinzu kommt 2026 zudem eine Partnerschaft in der Autonomen Region Nordostsyrien. Dabei sollen kommunale Dienstleistungen, vor allem jene zur Sammlung und Entsorgung von Siedlungsabfällen, in den Städten Hasakeh, Qamishlo und Amunda verbessert werden und Modelle der Kreislaufwirtschaft gefördert werden. Damit werden schlussendlich Gesundheitsrisiken reduziert, recyclebare Materialien aufgewertet und sichere und inklusive Arbeitsplätze für über 300 Beschäftigte gefördert. Weiterhin unterstützt werden Projekte im Norden von Uganda, in den palästinensischen Gebieten und in Armenien.
1,6 Millionen Euro Unterstützung für innovative Projekte
Die Tätigkeit von Südtiroler Organisationen, die in der Entwicklungszusammenarbeit vor allem südlich der Sahara tätig sind, werden vom Land mit 1,6 Millionen Euro unterstützt. Dabei werden innovative Projekte umgesetzt, mit denen die Armut bekämpft und Wissen gefördert werden sollen.Für die (lokale) Bewusstseinsbildung stehen 461.000 Euro zur Verfügung, um damit Veranstaltungen zu Projekten und Themen der internationalen Zusammenarbeit sowie Fortbildungen zu unterstützen. Bei Naturkatastrophen, internationalen Krisen oder Hungersnöten kann das Land Notstandsmaßnahmen ergreifen. Diese werden fallweise von der Landesregierung gutgeheißen.

