Konkret: Auf ärztliche Verschreibung erhalten Männer und Frauen künftig Verhütungsmittel kostenlos. „Wir wollen vor allem jungen Menschen den Zugang erleichtern – als Beitrag zur Selbstbestimmung, Gesundheitsvorsorge und Prävention“, betonte Gesundheitslandesrat Hubert Messner. Für die Umsetzung stellt das Land ab 2025 knapp 670.000 Euro bereit, ab 2026 jährlich gut 870.000 Euro.
Darüber hinaus werden künftig die Kosten für Verpflegung, Unterkunft und Reise bei Stammzelltransplantationen übernommen – sowohl für die betroffenen Patientinnen und Patienten als auch für ihre Begleitpersonen.
„Erfolge für Gesundheit, Selbstbestimmung und Menschenwürde“
„Das sind Erfolge für Gesundheit, Selbstbestimmung und Menschenwürde“, betonen die Grünen-Abgeordneten.Mit den beiden Beschlüssen sollen finanzielle Hürden abgebaut und der Zugang zu medizinischer Versorgung und selbstbestimmter Familienplanung verbessert werden.

