Bei dem Angriff in Minab im Süden des Landes waren nach iranischen Angaben Samstagfrüh mindestens 168 Schülerinnen im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren, 26 Lehrerinnen sowie vier Eltern ums Leben gekommen. Vertreter des israelischen Militärs hatten gesagt, ihnen seien keine Angriffe zu dem Zeitpunkt in der Region bekannt. Sie wollten die Berichte ebenso wie die Amerikaner prüfen. Das UN-Menschenrechtsbüro hatte am Dienstag eine umfassende Untersuchung verlangt. Nach Angaben einer Sprecherin könne es sich um ein Kriegsverbrechen handeln.
Freitag, 6. März 2026
Mädchenschule im Iran während US-Angriffen getroffen
Die Bombardierung einer Mädchenschule im Iran am ersten Kriegstag ist einem US-Bericht zufolge während US-Angriffen auf eine nahe gelegene Militäranlage erfolgt. Eine Auswertung der „New York Times“ von Satellitenbildern, verifizierten Videos und Beiträgen in den sozialen Medien habe ergeben, dass das Schulgebäude durch einen präzisen Schlag schwer beschädigt worden sei, der zeitgleich mit Angriffen auf einen angrenzenden Marinestützpunkt stattgefunden habe.
Nach iranischen Angaben starben bei dem Angriff fast 200 Menschen. - Foto: © APA/ISNA / AMIRHOSSEIN KHORGOOEI
Bei dem Angriff in Minab im Süden des Landes waren nach iranischen Angaben Samstagfrüh mindestens 168 Schülerinnen im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren, 26 Lehrerinnen sowie vier Eltern ums Leben gekommen. Vertreter des israelischen Militärs hatten gesagt, ihnen seien keine Angriffe zu dem Zeitpunkt in der Region bekannt. Sie wollten die Berichte ebenso wie die Amerikaner prüfen. Das UN-Menschenrechtsbüro hatte am Dienstag eine umfassende Untersuchung verlangt. Nach Angaben einer Sprecherin könne es sich um ein Kriegsverbrechen handeln.
apa

