„Ich beziehe mich vor allem auf das Albanien-Protokoll, das die Bearbeitung von Asylanträgen und Rückführungen außerhalb der EU, aber unter europäischer Zuständigkeit vorsieht. Dieses Modell ist Teil des Weges, den Europa eingeschlagen hat“, erklärte sie.
Meloni für stärkere Maßnahmen im Kampf gegen irreguläre Migration
Meloni forderte zudem stärkere gemeinsame Maßnahmen im Kampf gegen irreguläre Migration. Es sei notwendig, die Anstrengungen weiter zu festigen und die Zusammenarbeit der Justizbehörden sowie grenzüberschreitende Ermittlungen auszubauen, erklärte die Ministerpräsidentin.
Zentral sei es, die Finanzströme der Schleusernetzwerke im Blick zu behalten und „neue Instrumente zu schaffen, um die Gewinne und Aktivitäten der Menschenhändler ins Herz zu treffen“. Italien unterstütze daher das von der EU-Kommission vorgeschlagene neue Sanktionsregime gegen Schleuser.
Meloni verwies zudem auf einen „drastischen Rückgang der irregulären Migration nach Europa“ und der Zahl der Toten und Vermissten im Mittelmeer. Diese Entwicklungen sowie Projekte zu Ausbildung und legaler Migration zeigten, dass die Zusammenarbeit „funktioniert und in die richtige Richtung geht“.

