Kritiker, darunter die Vereinten Nationen, westliche Staaten und Menschenrechtsgruppen, bezeichnen die Abstimmung als Farce, die weder frei noch fair oder glaubwürdig sei. Oppositionsparteien, die sich der Armee entgegenstellen, treten nicht an. „Die Wahl der Junta soll die Macht des Militärs über die Menschen verlängern“, sagte die Myanmar-Expertin Lalita Hanwong von der thailändischen Kasetsart-Universität. Die entmachtete De-facto-Regierungschefin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi befindet sich in Haft, ihre Partei Nationale Liga für Demokratie (NLD) wurde aufgelöst.
Samstag, 3. Januar 2026
Militärnaher Favorit liegt bei Wahl in Myanmar vorn
In Myanmar liegt die vom Militär unterstützte Union Solidarity and Development Partei (USDP) nach der ersten Phase der Parlamentswahl vorn, wie die staatlichen Medien am Freitag (Ortszeit) berichteten. Die von pensionierten Generälen geführte USDP habe 38 der 40 bisher ausgezählten Sitze im Unterhaus gewonnen, während die beiden übrigen an die Shan Nationalities Democratic Party und die Mon Unity Party gingen.
Wahlkommissionsmitglieder bei der Auszählung der Stimmen. - Foto: © APA/AFP / SAI AUNG MAIN
Kritiker, darunter die Vereinten Nationen, westliche Staaten und Menschenrechtsgruppen, bezeichnen die Abstimmung als Farce, die weder frei noch fair oder glaubwürdig sei. Oppositionsparteien, die sich der Armee entgegenstellen, treten nicht an. „Die Wahl der Junta soll die Macht des Militärs über die Menschen verlängern“, sagte die Myanmar-Expertin Lalita Hanwong von der thailändischen Kasetsart-Universität. Die entmachtete De-facto-Regierungschefin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi befindet sich in Haft, ihre Partei Nationale Liga für Demokratie (NLD) wurde aufgelöst.
apa
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