Samstag, 20. Dezember 2025

Nahost-Vermittler fordern Zurückhaltung im Gazastreifen

Nach Gesprächen über die Zukunft des Gazastreifens haben die USA, Ägypten, Katar und die Türkei Israel und die radikalislamische Hamas zur Zurückhaltung aufgefordert.

Der US-Sondergesandte Steve Witkoff. - Foto: © APA/AFP (Archiv-/Themenbild) / TOBIAS SCHWARZ

„Wir appellieren an alle Parteien, ihre Verpflichtungen einzuhalten, Zurückhaltung zu üben und mit den Kontrollmaßnahmen zu kooperieren“, ließ der US-Sondergesandte Steve Witkoff am Samstag im Onlinedienst X wissen. Witkoff hatte am Freitag Vertreter der drei Länder in Miami im US-Bundesstaat Florida getroffen.

Themen des Treffens der Länder, die im Gaza-Krieg zwischen Israel und der Hamas vermittelt hatten, waren die nächsten Schritte zur weiteren Umsetzung eines US-Friedensplans für den Gazastreifen. Mit Blick auf die erste Phase des Friedensplans verwies die Erklärung auf Fortschritte, darunter umfassendere humanitäre Hilfe, Rückgabe getöteter israelischer Geiseln, teilweiser Truppenrückzug und eine Verringerung der Kämpfe.

Übergangsverwaltung gefordert

Ferner wird eine „kurzfristige Einrichtung und Inbetriebnahme“ einer Übergangsverwaltung gefordert, die in der anstehenden zweiten Phase vorgesehen ist. Für deren Einführung würden die Beratungen in den kommenden Wochen fortgesetzt, hieß es weiter. Die zweite Phase des Friedensplans sieht zudem den schrittweisen Rückzug der israelischen Truppen aus dem Gazastreifen, die Entwaffnung der Hamas und die Einsetzung einer internationalen Stabilisierungstruppe vor.

apa

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