Montag, 28. Juli 2025

Impfmuffel Südtirol: So soll es besser werden

Am heutigen Montag wurde in Bozen die neue Website „Impfen in Südtirol“ offiziell vorgestellt. Ziel des Portals ist es, Bürgern sowie dem Gesundheitspersonal verlässliche und wissenschaftlich fundierte Informationen rund ums Thema Impfen zur Verfügung zu stellen.

„Prävention ist unerlässlich und das bedeutet vor allem Impfen.“ - Foto: © dpa-tmn / Robert Günther

Die Seite liefert aktuelle Daten, Infomaterial zu Impfkampagnen, Adressen der zuständigen Ambulatorien sowie auszufüllende Formulare und Nachrichten. Entwickelt wurde das Portal in Anlehnung an die staatliche Plattform www.vaccinarsi.org, die von der Società Italiana di Igiene, Medicina Preventiva e Sanità Pubblica (IS.It.I) betrieben wird.

Landesrat Hubert Messner betonte bei der Pressekonferenz die Bedeutung des Projekts: „Prävention ist unerlässlich und das bedeutet vor allem Impfen. Durch dieses Portal kann die Bevölkerung aufgeklärt entscheiden, denn es werden transparente und wissenschaftlich fundierte Informationen zur Verfügung gestellt.“

Dr.in Silvia Spertini (von links), Dr. Josef Widmann, Dr. Hubert Messner, Dr.in Maria Grazia Zuccali, Dr. Antonio Ferro und Dr. Christian Kofler. - Foto: © sabes



Auch Silvia Spertini, geschäftsführende Direktorin des Dienstes für Hygiene und Öffentliche Gesundheit (SISP), hob die Informationsvielfalt hervor: „Dort finden interessierte Personen Infomaterial zu den Impfkampagnen in unserem Land, aber auch die Adressen der Ambulatorien, die auszufüllenden Formulare und viele News zum Thema Impfungen. Es ist unser erklärtes Ziel, durch diese Fülle an Informationen Falschaussagen und Fake-News zu bekämpfen.“

Generaldirektor Christian Kofler erklärte, das Projekt sei ein weiterer Schritt im Bemühen des Sanitätsbetriebes um umfassende Information: „Der Ausbau dieser ist und wird auch weiterhin unser Bemühen sein.“

Sanitätsdirektor Josef Widmann ergänzte: „Jedes Zusatzangebot, welches hilft, zum Thema Impfungen zu informieren, ist für den Sanitätsbetrieb eine gute Investition in die Prävention.“

Hintergrund ist auch, dass Südtirol weiterhin niedrigere Impfquoten aufweist als andere Regionen Italiens. Die Website entstand in enger Zusammenarbeit mit der „Azienda provinciale per i servizi sanitari“ in Trient.

Deren Generaldirektor Antonio Ferro, der ebenfalls an der Pressekonferenz teilnahm, sagte: „Das Projekt Impfen in Südtirol, welches unserem im Trentino bereits realisierten Projekt entspricht, stellt die lokale Anpassung des nationalen Portals ,VaccinarSi‘ dar. Heute ist das Projekt regional verankert und vereint verschiedene Fachleute des öffentlichen Gesundheitsdienstes, deren gemeinsames Ziel es ist, den Bürgerinnen und Bürgern, aber auch den Gesundheitsdienstleistenden selbst, seriöse und wissenschaftlich fundierte Instrumente zur Verfügung zu stellen.“

sabes/stol

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