Dass Ventura von der extrem rechten Partei Chega („Es reicht“) Umfragen zufolge die meisten Stimmen bekommen könnte, hat bei vielen Portugiesen Sorgen ausgelöst. Sie warnen vor einer Normalisierung rechtsextremer Positionen. Sollte Ventura tatsächlich in die Stichwahl am 8. Februar einziehen, würde er sich dort aber kaum durchsetzen können. In aktuellen Umfragen gaben mehr als 60 Prozent der Befragten an, in einer Stichwahl auf keinen Fall für den Rechtspopulisten stimmen zu wollen.
Aber schon ein Einzug in die Stichwahl dürfte Ventura als weiteren Beweis für den rasanten Aufstieg seiner Partei werten, die bei der vergangenen Parlamentswahl zweitstärkste Kraft wurde.

