Zu den für die zusätzlichen Einfuhren zugelassenen Gütern zählen laut Cogat „Grundnahrungsmittel, Babynahrung, Obst und Gemüse sowie Hygieneartikel“. Alle Waren würden vor der Einfuhr in den Gazastreifen einer „strengen Kontrolle“ durch die zuständige Behörde des Verteidigungsministeriums unterzogen. Ziel aller Kontrollmaßnahmen sei es, „die Beteiligung der Terrororganisation Hamas an der Beförderung und Verteilung der Hilfsgüter zu verhindern“.
Zur Lieferung zusätzlicher Hilfsgüter sei eine „begrenzte Anzahl lokaler Händler“ zugelassen worden, fügte Cogat an. Voraussetzung seien „mehrere Kriterien“ und eine „strenge Sicherheitskontrolle“. Die Bezahlung der gelieferten Güter erfolge „ausschließlich per Banküberweisung unter Kontrolle und Aufsicht“.
Aufgrund der verheerenden humanitären Lage im Gazastreifen war der internationale Druck auf Israel gewachsen, mehr Hilfsgüter in den Gazastreifen zu lassen und eine neue Waffenruhe zu vereinbaren.

