Mittwoch, 22. Oktober 2025

Rüffel für Knoll und Video: „Zu blöd“ geht nicht

„Da sitzen sie erst in der Bar und stürmen dann herein wie die Lämmer und sind zu blöd, um richtig abzustimmen“: Drei Mal hatte Sven Knoll in einem Video-Mitschnitt seiner Rede im Landtag bei der Debatte über den (abgelehnten) Rücktritt des Bischofs, die Kollegen der Mehrheit als „dumm“ hingestellt.

Sven Knoll steht arg in der Kritik. - Foto: © ANDREAS KEMENATER

Am gestrigen Dienstag gab es dafür einen Rüffel von der „Heiligen Inquisition“ (Knoll), sprich den Fraktionssprechern und Präsident Arnold Schuler.

„Es geht nicht an, Abgeordnete als blöd hinzustellen“

„Knoll kann kritisieren was immer er möchte. Es geht hier um die Wortwahl. Es geht nicht an, Abgeordnete als blöd hinzustellen“, sagt Schuler.

„Wie wir uns selbst darstellen, liegt an uns“

Bei einer Landtagsrede könne Abgeordneten mitunter die „Gäule durchgehen“, dies aber in einem Video auszuspielen, sei eine bewusste Entscheidung und nicht in Ordnung.

„Wie wir uns selbst darstellen, liegt an uns. Bei solchen Videos braucht man sich aber nicht wundern, wenn das Ansehen des Landtags weiter sinkt“, kritisierte Brigitte Foppa (Grüne).

bv/stol

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